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Altenmarkt

Der Altenmarkt war in karolingischer Zeit der Mittelpunkt des bürgerlichen Lebens. Schon immer wurden dort Märkte abgehalten und dort hatten der Pranger und das Gemeindehaus ihren Platz, bis sie in preußischer Zeit auf dem Hahnplatz verlegt wurden. Auch der Bannbackofen des Klosters, in dem gegen Gebühr gebacken werden musste, stand auf dem Altenmarkt. Die Altstadt bestand überwiegend aus kleineren Häusern von Handwerkern, Händlern, Ackerbauern und Gastwirten. Hier befanden sich auch zahlreiche Lehnshäuser der Burgmannsfamilien  von Schönecken und andrerer adliger Familien, die ebenfalls Hofgüter der Abtei als Lehen hatten. Von ihnen sind die Namen May, von Prim, von Printhagen, von Wiltberg, von Portzenheim, von Enschringen, von Belderbusch, von Benzrath und Vehling überliefert.
Im 2. Weltkrieg versank der Altenmarkt in Schutt und Asche. Matthias Mathony rettete das Fußfallkreuz aus dem Jahre 1686, das heute an der Giebelwand des Hauses der Familie Müller steht. Zur Erinnerung wurde die zerstörte Pumpenanlage durch die Bürgergemeinschaft „Altenmarkt“ neu hergerichtet. Auch das Glockenspiel an der Hauswand Müller ist der Initiative zu verdanken, die es 1988 neu anbringen ließ. Die „Aalemaarter“ feiern alle zwei Jahre ein Bürgerfest.

Adresse

Altenmarkt
54595 Prüm