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Pippin der Jüngere

PIPPIN DER JÜNGERE - genannt auch Pippin III. der Kleine
geboren 714, gestorben am 24. September 768 in Saint Denis bei Paris

Pippin war fränkischer Hausmeier aus dem Geschlecht der Karolinger und seit 751 König der Franken. Er war der Sohn Karl Martells und der Vater Karl des Großen.

Er heiratete Berta, eine Enkelin der ersten Klostergründerin Bertrada von Mürlenbach und gründete aus Dankbarkeit für die Ernennung zum König ein zweites Kloster in Prüm. Laut der Urkunde von 762 wurde das Kloster hier an dieser Stelle, „wo der Tettenbach in die Prüm fließt“, errichtet. Er besiedelte es mit Mönchen der Abtei St. Faron aus Meaux bei Paris, die nach der Regel des hl. Benedikt lebten. So konnte König Pippin erreichen, dass Papst Zacharias (741-752) dem jungen Kloster Teile der Sandalen Christi schenkte, die noch heute in einem kostbaren Reliquienschrein in der Salvatorbasilika aufbewahrt werden.

Die Figur, geschaffen 1959 in der Kunstgewerbeschule Trier unter der Leitung von Paul Siegert, stand bis 1997 in der Eingangsfassade der Basilika.

Adresse

Gerberweg
54595 Prüm