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Tiergartenplatz

Die Bezeichnung Tiergarten kommt nicht von „Tier“ sondern von „Dürr“ und bedeutet somit „dürre Gärten“. Hin zum Altenmarkt befand sich der Zehnthof des Liebfrauenstiftes, das 1802 aufgehoben wurde. Dort wurden die Gespanne untergestellt, die den „Zehnten“ nach Prüm brachten. Die Tiere erhielten hier ihr „Raufutter“ (Heu, Stroh) und der Fahrer ein „Tafelgedeck“ (Essen und Trinken).
Hinter dem Geschäftshaus Müller befand sich der „Aale Hof“, einer der ältesten Teile der Abteistadt. In den 1970er Jahren kam es zum Abriss zahlreicher Häuser an der Tiergarteninsel (kleine Tiergartenstraße). Am unteren Ende des Platzes steht seit 1990 eine bronzene Stele des Oberkailer Künstlers Johann Baptist Lenz mit Tiermotiven, die darauf verweist, dass die Bürger sich als Selbstversorger auch Ziegen, Kühe, Schweine, Schafe und Federvieh hielten.

Adresse

Tiergartenplatz
54595 Prüm