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Burgkapelle Schönecken

Die Burgkapelle Schönecken wurde um 1484 erbaut und steht auf halber Höhe zwischen dem Ort und der Burg Schönecken. Die eigentliche Burgkapelle war kleiner und befand sich auf der Burg. Die jetzige Burgkapelle zu Ehren der hl. Jungfrau Maria wurde für die Handwerker des Ortes und die Burgmannen erbaut und ist heute die Filialkirche St. Antonius.  Sie besteht aus einem dreiachsigen, nachträglich um zwei Achsen nach Westen verlängerten Schiff und einem längsrechteckigen Chor. Die Kapelle ist sowohl außen als auch innen sehr schlicht, erhalten sind die Westempore, die nachbarocke Kanzel und eine spätgotische Pietä. Die Altaraufsätze, die Kommunionbank, die Figuren und das Gestühl stammen aus der Zeit der Renovierung zwischen 1887 und 1891. An der Außenwand des Sakristeianbaus von 1756 der Kapelle befindet sich ein in die Wand eingelassener steinerner Altaraufsatz. Der Altaraufsatz wurde 1622 von einer Familie Brandt reformiert und zeigt drei Engel, die die Platte halten. Neben dem Rundbogen stehen drei Figuren, ein Bischof, der Erzengel Michael mit der Seelenwaage und Jakobus mit dem Pilgerhut und Muschel, was ein Hinweis auf den durch die Eifel führenden Jakobsweg sein könnte.

54614 Schönecken