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Route 3 – Östliche Kalkmulde

Die etwa 22 km lange Wanderroute (ohne Wanderschleife 1 und 2) bietet an einigen Stationen Hinweise auf die Geologie dieses klassischen Gebietes devonischer Gesteinsschichten und schöner Panoramablicke.

Sie starten in der Ortsmitte von Schwirzheim auf dem Parkplatz gegenüber der Pfarrkirche St. Margarete, wandern die Hauptstraße  bergab und biegen dann links ab in den Mühlweg. Sie folgen diesem und gelangen auf einen Wirtschaftsweg, wandern leicht bergauf  durch ein Wiesengelände bis zur Wegekreuzung. Hier wenden Sie sich nach links und wandern auf dem Weg an mehreren Wohnhäusern, dem Ortsteil Bockelter, vorbei. Beim letzten Wohnhaus gehen Sie nach links auf dem Weg weiter, nach ca. 600 m erreichen Sie eine Wegekreuzung, biegen nach rechts ab und wandern bergauf zum Dachsborn. Sie stoßen nach ca. 1,5 km auf einen geteerten Wirtschaftsweg, folgen diesem nach rechts und gehen ca. 2 km wieder in Richtung Schwirzheim. Sie erreichen den Ortsrand von Schwirzheim, gehen rechts bergab bis zur Straße, einige Meter nach rechts, überqueren die Straße und gehen links zum Friedhof.
Hier wandern Sie den Weg bergauf bis zum Waldrand, rechts steht eine Schutzhütte aus Holz.
Gehen Sie geradeaus weiter in den Wald, nach einigen Metern haben Sie die Ruine Hartelstein erreicht. Hier wurde etwa anno 1340 die Burg Hartelstein auf einem 200 x 50 m großen, hochaufragenden Dolomitfelsen erbaut. Die Burg, die in den folgenden Jahrhunderten mehrmals den Besitzer wechselte, beherrschte den mittelalterlichen Handelsweg Prüm – Hillesheim. Nach und nach verfiel die Anlage und zeigt heute nur noch wenige Mauerreste.
Sie wandern weiter durch den Wald bis zur Straße „Unter der Burg“, gehen nach rechts in den Ort Schwirzheim hinein und wenden sich nach einigen Häusern nach links in die Straße „Auf der Acht“. Sie gehen diese runter, unten macht die Straße einen leichte Rechtskurve und Sie biegen nach einigen Metern in die zweite Straße links ab. Erreichen die K172 Richtung Büdesheim, wandern diese aus dem Ort heraus, bergauf, am Berghang steht rechts eine Ruhebank, gehen dann ca. 1 km auf der Straße entlang und biegen nach rechts  in den Wirtschaftsweg ab.
Auf diesem Weg wandern Sie bergab ins Vlierbachtal. Hier entstand im 19. Jahrhundert ein Kalkwerk, das den Kalk für die Herstellung von Mörtel und Farben brannte. Erste einige Jahre nach dem II. Weltkrieg wurde der Betrieb eingestellt. Im Vlierbachtal angekommensehen Sie rechts in der Böschung die Reste des Kalkwerkes. Sie überqueren den Waldplatz mit der ehemaligen Bahntrasse und gehen nach links den Waldweg bergauf, kommen an eine Rechtskurve und gehen auf diesem Weg nach rechts weiter steil bergauf am Waldrand entlang bis auf die Höhe Erbknopf. Vorbei an Wald- und Wiesengelände gehen Sie geradeaus am Waldrand weiter bis auf eine Ecke, rechts am Weg steht ein Hochsitz. An dieser Wegekreuzung wenden Sie sich nach links und folgen dem Weg bis zur Straße K172. Auf der Straße gehen Sie nach rechts bis in den Ort Büdesheim.
Am Ortsrand von Büdesheim biegen Sie die erste Straße links in die Straße „Zu den Eschen“ ab, einige Meter nach dem letzten Haus gehen Sie an einer links stehenden Ruhebank vorbei, dann nach einigen Metern rechts abbiegen in einen Wiesenpfad. Dem Pfad folgen Sie bergab bis zur Straße. Sie wandern auf der Straße nach rechts in den Ort Büdesheim und nach einigen Häusern erreichen Sie auf der rechten Seite einen Wanderparkplatz. Am Rand des Parkplatzes erkennen Sie ein altes Wegekreuz aus dem 13. Jahrhundert. Hier gehen Sie auf dem Fußweg durch den Fußgängertunnel auf die andere Seite der B410 und stoßen auf die „Hillesheimer Straße“ in Büdesheim. Dieser folgen Sie nach rechts bis zur Kreuzung, überqueren die Hauptstraße und gehen dann die Bergstraße bergauf bis zum Ende der Straße. Sie stehen jetzt an einer Wegekreuzung und gehen nach links auf einem geteerten Wirtschaftsweg weiter bis zum Waldplatz mit Ruhebank am Waldrand.   Auf dem geteerten Wirtschaftsweg gehen Sie  durch den Wald geradeaus weiter bis zum Jagdhaus Büdesheim.  

 Wanderschleife 1, ca. 2,5 km: Sie gehen auf dem geteerten Wirtschaftsweg und nach ca. 800 m kommt an der rechten Seite ein Hinweisschild „Bachschwinde“. Bitte nach links abbiegen, auf dem Weg bis zum rechts liegenden Waldrand wandern. Hier finden  Sie am Waldrand rechts  die Bachschwinde, ein Schluckloch in dem der Bach verschwindet und unterirdisch weiterfließt (nicht leicht zu erkennen). Gehen auf dem Weg weiter bis zur Wegegabelung. Hier wenden Sie sich nach rechts bergauf und kommen zu einer Kreuzung. Sie biegen nach links ab, gehen auf diesem Weg (schlechter Zustand) am Waldrand vorbei und biegen nach ca. 60 m nach rechts in den Wald. Sie gehen querfeldein (Weg nicht gut sichtbar) durch den Buchenwald geradeaus runter und erreichen eine kleine Lichtung, links finden Sie etwas versteckt das Blutkreuz. Sie gehen an der Lichtung nach rechts und wandern auf einem Waldpfad, Markierung weiße Striche an den Bäumen sowie die Markierung Prümer Land Tour 3,  und kommen zur Mineralquelle. Links an der Mineralquelle vorbei kommen Sie nach ein paar Metern auf einen breiten Waldweg, wandern nach rechts bergauf und erreichen auf diesem Waldweg den  Waldplatz mit Ruhebank. Ihre Wanderung führt Sie nun nach links auf dem geteerten Wirtschaftsweg weiter durch den Wald bis zum Jagdhaus Büdesheim.

 
Am Jagdhaus Büdesheim geradeaus auf dem Weg weitergehen und am Ende der Wiese nach rechts abbiegen. Sie wandern leicht bergauf, am Waldrand steht rechts eine Ruhebank, gehen Sie an einer Wegegabelung links weiter auf dem Weg und nach einer Weile erreichen Sie nach Verlassen des Waldes auf einer Höhe von 620 m üNN den Eifelblick „Am Apert“, mit einem einzigartigen Panoramablick über die Kalkmulde und zum „Schwarzer Mann“. Weiter abwärts auf dem Weg befindet sich an einer Waldecke das „Weiße Kreuz“, Ruhebank und Infotafel, sie stehen jetzt auf einer 5-Wege-Kreuzung. 

Wanderschleife 2, ca. 3 km: Sie wandern geradeaus weiter, immer am Waldrand entlang und stoßen nach ca. 1,5 km auf die L30; wenden sich nach rechts und wandern auf der L30 nach Loch und weiter nach Wallersheim.

In Loch können Sie in die Gartenstraße nach links abbiegen. Von hieraus wandern Sie zu einer geologischen Besonderheit, dem „Felsenmeer von Walbert“. Von dort wandern Sie den Weg zurück nach Loch, Hin- und Rückweg ca. 3 km. Wieder  auf der L30 wandern Sie nach links weiter bis nach Wallersheim.

 
Auf der 5-Wege-Kreuzung biegen Sie nach rechts in  den Wirtschaftsweg und gehen bergab durch Wiesengelände immer auf diesem Weg bis in den Ort Wallersheim. An der Kreuzung überqueren Sie die Straße und gehen geradeaus weiter bis zur Pfarrkirche in der Ortsmitte. 
In der Ortsmitte von Wallersheim kommen Sie auf den Dorfplatz, Pfarrkirche  und gehen entlang der Straße bergauf bis zur Kreuzung. Folgen der L30 nach rechts in Richtung Fleringen aus dem Ort heraus. Nach einer scharfen Rechtskurve ist auf der rechten Straßenseite der Wanderparkplatz mit zwei Bänken, Panoramablick über Wallersheim.  Sie gehen ein paar Meter in die Wiese, am Zaun entlang und sehen den Langstein, einen 1,60 m hohen Menhir, einem sogenannten Hünenstein, der zur westeuropäischen Großsteinkultur zählt. Sie kommen zurück zur L30 und wandern ein paar Meter weiter nach rechts bergauf, überqueren die L30 und biegen nach links in den Wiesenweg, diesem folgen Sie nach links, an einer Wegekreuzung nach rechts  und erreichenden Merteshübel. Wandern weiter vorbei an Kalkmagerrasen, biegen nach rechts ab und gehen auf dem Weg weiter bis Sie wieder auf die L30 stoßen. Überqueren die L30 und gehen auf einem geteerten Wirtschaftsweg durch Wiesengelände am „Eisenackerhof“  vorbei und erreichen nach ca. 1 km eine Wegekreuzung. Hier biegen Sie nach links ab und gehen bergauf durch einen Kiefernwald  bis zur B410, überqueren die Bundesstraße und gehen geradeaus weiter bergab ins Vlierbachtal. Überqueren im Vlierbachtal die ehemalige Bahntrasse  und wandern auf diesem Weg durch Wiesengelände, rechts und links Windschutzhecken,   bis zu Ihrem Ziel, die Pfarrkirche in Schwirzheim.

Start/Ziel der Rundtour:
54597 Schwirzheim, Im Graben 

Information bei
Tourist-Information Prümer Land                            Naturpark Nordeifel e.V.
Hahnplatz 1                                                               Tiergartenstraße 70
54595 Prüm                                                               54595 Prüm
Tel. 06551-505                                                          Tel. 06551-985755
ti@pruem.de                                                              naturpark@pruem.de

Ausrüstung:
Festes Schuhwerk und Rucksackverpflegung empfehlenswert 

Picknickplätze:
Ruine Hartelstein, Schutzhütte, Eifel-Blick Apert - auf der Wanderstrecke gibt es einige schöne Ruheplätze  

Parkplatz
gegenüber der Pfarrkirche in Schwirzheim 

Karte
Wanderkarte Prümer Land Nr. 17, topographische Karte 1:25.000 / ISBN 978-3-944620-00-8
Preis: 10,00 Euro erhältlich bei der Tourist-Information Prüm

Ausführliche Wegebeschreibung mit Karte: Als PDF herunterladen